Wärme & Bäder Hans-Christian Koschnitzke
Alternative Energien
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© 2011 Wärme & Bäder Hans-Christian Koschnitzke
 

Förderungsübersicht Deutschland

Neue Richtlinien des MAP für erneuerbare Energien

Seit 15. März 2011 sind neue Förderrichtlinien für das Marktanreizprogramm in Kraft.

Wesentliche Veränderungen bei Biomasseanlagen:


Die Förderung von emissionsarmen Scheitholzvergaserkesseln wurde wieder eingeführt. Es können nur Anträge für Scheitholzvergaserkessel gestellt werden, die besonders geringe Staubemissionen nachweisen können. Als Fördervoraussetzung muss ein Grenzwert für Staubemissionen auf dem Prüfstand von max. 15 mg/m³ eingehalten werden. Dieser Wert lehnt sich an die erst ab 2017 geltenden Emissionsgrenzwerte nach der Stufe 2 der 1. BImSchV an. Die Förderung beträgt pauschal 1.000 Euro.

Alle bisherigen Förderungen bei Pelletöfen mit Wassertasche, Pelletkessel (auch Kombinationskessel) und Holzhackschnitzelanlagen bleiben unverändert.

Für alle nach der neuen Förderrichtlinie förderfähigen Anlagen können ab sofort Förderanträge gestellt werden. Dies gilt nicht, wenn für dieselbe Maßnahme bereits ein Antrag gestellt wurde. Für bereits gestellte Anträge sind ausschließlich die bisherigen Richtlinien maßgeblich.

Hinweis: Es sind nur solche Anlagen förderbar, die einem Gebäude dienen, für das bereits vor dem 01. Januar 2009 ein Bauantrag gestellt bzw. eine Bauanzeige erstattet wurde und das bereits vor dem 01. Januar 2009 über ein Heizungssystem verfügte (Gebäudebestand). Anlagen in oder auf Neubauten werden nicht gefördert.


Die Förderhöhen auf einen Blick (als PDF zum Download):

Ansprechpartner:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referate 511 – 515, 521, 524, 525
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn

Telefon: +49 6196 908-625
Telefax: +49 6196 908-800

Bild: Barbara Eckholdt/pixelio.de

Wärmepumpen & Geothermie

Die Zahl neu installierter Wärmepumpen zur Wohnraumbeheizung ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Die steigenden Energiepreise und die Diskussion ökologischer Nebenwirkungen von Anlagen zur Raumheizung sind Grund für diesen Marktaufschwung.

Dahinter verbirgt sich die energietechnische Ausnutzung von eher niedrig temperierten Heizmedien. Die raffinierte Technik kann etwa die im Erdreich gespeicherte Wärme von Sonne und Erdkern mittels Erdsonden bzw. -kollektoren nutzbar machen.

Je nach Grundstücksgröße ergeben sich verschiedene Lösungen und Leistungsprofile, die wir Ihnen gerne vorstellen.

 

Pelletheizungen

Eine Pelletheizung (oder auch Pelletsheizung) ist eine Heizung, in deren Heizkessel Holzpellets (kleine Presslinge aus Holzspänen und Sägemehl) verfeuert werden. Heutige Zentralheizungen mit Holzpellets als erneuerbare Energiequelle sind in Betrieb und Wartung mit Öl- und Gasheizungen vergleichbar und erreichen Wirkungsgrade von über 90 %.

Pelletheizungen eignen sich insbesondere für den Einsatz in Ein- und Zweifamilienhäusern (bis ca. 30 kW). Hybrid- oder Kombianlagen können auch zusätzlich mit anderem Brennholz (wie Scheitholz oder Hackschnitzel) beschickt werden.

    

Hackschnitzelheizung

Als Hackschnitzelheizung wird eine Heizanlage bezeichnet, die mit Holzhackschnitzeln als biogenem Festbrennstoff betrieben wird.

Mit der erzeugten Wärme wird Wasser aus dem Heizkreislauf im Kessel der Hackschnitzelheizung erwärmt. Die Wärmeverteilung erfolgt genauso wie bei anderen Systemen der Zentralheizung durch das erwärmte Wasser.

    

Hackschnitzelheizungen sind im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen derzeit ab einem Leistungsbedarf von 20 kW wirtschaftlich sinnvoll und eignen sich deshalb vorzugsweise für größere Altbauten, Mehrfamilienhäuser oder Gebäudekomplexe.

Hackschnitzelheizanlagen gelten im Vergleich zu Heizanlagen für fossile Brennstoffe als umweltverträglich.